Die richtige Fußpflege bei Diabetes mellitus

Die richtige Fußpflege bei Diabetes mellitus

ocean pharma     14. November 2018    

Wir bereits in unserem ersten Blogartikel zum Thema beschrieben, ist die natürliche Hautbarriere bei Diabetikern geschwächt, dies gilt natürlich auch für die Füße. Da hierbei oftmals Verletzungen bzw. Infektionen langsamer abheilen, gilt bei der Fußpflege eine besondere Vorsicht.

Wenn wir es also mit empfindlicher Haut zutun haben, können Betroffene sehr gut Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, so u.a. die Füße regelmäßig kontrollieren. Des weiteren sollte bei der Pflege darauf geachtet werden, dass die Füße nicht zu heiß gewaschen und sanft abgetrocknet werden; auch in den Zehenzwischenräumen. Hornhaut sollte nur sanft mit einem Bimsstein entfernt werden, Nägel immer gerade gefeilt, niemals geschnitten werden (Verletzungsgefahr!). Im besten Fall übernimmt dies regelmäßig ein Podologe. Warum diese Schritte so wichtig sind? Gerade bei Diabetes können Nerven geschädigt und somit die Schmerzempfindlichkeit verringert sein, d.h. Betroffene bemerken Verletzungen oder Verbrennungen einfach viel zu spät. Druckstellen und Schwielen im Schuh oder Verletzungen an den Füßen werden nicht rechtzeitig gespürt. Im Falle einer Nervenschädigung kommt erschwerend hinzu, dass Schweißdrüsen oftmals gestört sind, ohne ein Schwitzen der Füße, kommt es zu einer Überwärmung, die Haut trocknet aus und wird rissig. Hierbei entwickelt sich zudem eine Anfälligkeit für Verletzungen oder Pilzbefall - Schuld ist dabei eben die reduzierte natürliche Immunabwehr.

"Nagelpilzinfektionen sind oftmals Wegbereiter gefährlicher bakterieller Folgeinfektionen, da Pilze leichter in die Haut eindringen können als Bakterien. Ist die Haut erst einmal geschädigt, haben auch Bakterien ein leichtes Spiel. So kann eine Nagelpilzinfektion eine ganze Infektionswelle auslösen", so die Podologin und Expertin Anke Niederau. Eine besondere Gefahr stellt eine Nagelpilzinfektion dar, wenn ein sogenanntes diabetisches Fußsyndrom vorliegt. Hierbei unterscheidet man zwischen einer diabetischen Schädigung der Nerven (Polyneuropathie) des Fußes, welche zu schmerzlosen Druckgeschwüren führen kann, und der Schädigung der Blutgefäße des Fußes, welche zu Durchblutungsstörungen und einer verzögerten Wundheilung bishin zum Absterben von Gewebeteilen (Nekrosen) führen. In vielen Fällen liegen gleichzeitig eine diabetischen Nervenschädigung, Durchblutungsstörungen und Infektionen vor.

Fußprobleme sind bei Diabetespatienten sehr häufig anzutreffen. Deshalb ist es für Podologen wichtig, typische diabetische Notfallsituationen rasch zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Wenn Sie Fragen hierzu haben steht Ihnen die Podologin Anke Niederau gern zur Verfügung.

Was kann also abschließend getan werden, um die Haut in ihren Funktionen zu stärken? Neben den bereits erwähnten Schritten, können Füße und Unterschenkel mit rückfettenden und feuchtigkeitsbindenden Produkten eingecremt werden (u.a. Urea, Glycerin). Bei einer Pilzinfektion unterstützen Mikroalgenwirkstoffe die natürliche Abwehr gegen Viren und Pilze. Aber auch eine gesunde und richtige Ernährung kann eine natürliche Unterstützung bei Diabetes bieten. u.a. frisches Obst, Gemüse und Salate, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Reis, Nudeln oder fettarme Milchprodukte.

(Bildquelle: fotolia)



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